TSV Oettingen 1861 e. V.

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Alte Herren - Spezial

Donnerstag, 05 September 2013 13:06 Written by

Spieler im Fokus:

Folge 13 - Der Sven

Unser Keeper gehört eindeutig in die Kategorie „total unterschätzt“. Seine Erscheinung täuscht die meisten Gegner, sodass diese erst gegen Ende der Partie merken, dass hier ein richtig guter am Werk ist. Sven hat in den älteren TSV-Jugendmannschaften und auch zum Teil in der Reservemannschaft gespielt, bevor er eine schöpferische Pause einlegte, um in der AH wieder einzusteigen. Er ist ein zuverlässiger Spieler, der auch mal von der Arbeit nach Hause hechelt, um bei Spielen dabei zu sein und überzeugt im Spiel durch tolle Reflexe und seine Gelassenheit. Größere Probleme bereiten ihm Flanken, da er für einen Torhüter relativ klein gewachsen und das Springen nicht seine Paradedisziplin ist. Seine ruhige Art erlaubt es ihm auch nicht seine Vorderleute zu organisieren, jedoch hätte er hier eh nichts zu melden, da dies bei uns von einem anderen übernommen wird. (siehe Folge 5 „Stefan F.“)

Folge 12 - der Christoph

Seine fußballerische Ausbildung genoss Christoph in Reimlingen, wo er auch noch seinen alten Kumpels in der AH aushilft. Wer als junger Spieler den Berg zum dortigen Sportplatz hoch laufen muss, der bekommt Kraft und Kondition, wovon er heute noch profitiert. Der klassische Defensivspieler ist einer der Marke „schwer einzuschätzen“. Nach Außen ist er ein ruhiger, zurückhaltender, braver Mann, in ihm brennt und brodelt es hingegen (was er allerdings nie zugeben würde). Er spielt Fußball, um Spaß zu haben, aber auch, um zu gewinnen. Als technisch ordentlicher Manndecker kann er ein Spiel eröffnen und sich in den Angriff einschalten. Sein Hauptaugenmerk gilt jedoch der Stürmerzerstörung. Hier ist er meist fair am Mann, doch wenn es sein muss, dann krachts auch mal. Mit Sicherheit kann man sagen, dass er sich auf dem Spielfeld meist planvoller bewegt als außerhalb, wo es auch mal vorkommt, dass er einen Tag vor einem Spiel noch nicht sagen kann, ob er Zeit hat.

Folge 11: Aus gegebenem Anlass gibts diesmal kein Portrait sondern einen Beleg für die schier unfassbare Disziplin unserer Mannschaft. Danke für diesen Beitrag an Matze und seine Mama...!

...und Fußballsachverstand hat die Frau auch noch, wir gewannen 7:3!

10. Folge - Der „Andi“

„Endlich in der richtigen Mannschaft“ so lautet das Motto unseres Nesthäkchens. Der ganze Stress mit zweimal Training, jede Woche ein Spiel und dann gibt’s danach nicht mal ne Brotzeit – vorbei! Auch das Tempo und wenig Körperbetonte Spiel der alten Herren kommen dem Andi sehr entgegen. So fühlt er sich sichtbar wohl und hat sich, nicht zuletzt durch seinen lockeren Umgang mit seinen Mitspielern, innerhalb kurzer Zeit seinen Platz in der Mannschaft gesichert. Einsetzbar als Libero oder überall im Mittelfeld macht er seine Sache defensiv sehr ordentlich, verhält sich jedoch im Angriffsspiel seltsam zurückhaltend. Den Torabschluss sucht er leider selten, obwohl der rechte Fuß dazu gut geeignet wäre. So kann er mit diesem nicht nur hart schießen, sondern auch präzise Flanken schlagen. Den linken hingegen hat er meist nur zum stehen dabei, was er im Spiel auch des Öfteren tut, um sich nicht zu überlasten...

9. Folge - Der „Matze“

Ein wahrer Trainingsweltmeister. Mittwochs ist er immer zur Stelle, jedoch hat er bei Spielen meist keine Zeit, ist verletzt, hat einen steifen Hals oder sonstige Gründe. Der Linksfuß hat erst spät im dem Fußball spielen begonnen, betreibt sein Hobby jedoch mit sehr großem Spaß. So hat es sich sogar bis zu seinen Arbeitskollegen herumgesprochen, dass er sozusagen der Klassenkasper unserer Truppe ist. Zu erwähnen sind seine technischen und kämpferischen Fähigkeiten. Erstere sind eher begrenzt, jedoch ist er der Spieler, der als erstes zu schwitzen beginnt und bei entsprechender Anfeuerung auch weitere 10 Minuten kämpft. Zur Hochform läuft er auf, wenn er einen Regenbogen im Rücken hat, leider kommt das nur äußerst selten vor. Matze trainiert die E-Jugend des TSV und hat auch mit dabei richtig Spaß. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Er trainiert nur, spielen müssen die Kleinen!

8. Folge - Der „Muck“

…oder auch „Old Spice“ gehört zu den Urgesteinen vom TSV. Er hat Jahrzehnte lang in der Vollmannschaft gespielt, etliche Jugendmannschaften sowie die Erste trainiert und könnte demnächst die 1000-Spiele-Marke knacken. Als ausgebildeter Trainer überlassen wir ihm gerne die Aufgabe der Mannschaftsaufstellung und der Ansprache. Für AH-Verhältnisse ist er noch sehr Ehrgeizig und will immer Gewinnen. Zu seinen fußballerischen Spezialitäten gehören taktische Fouls, Trikotzupfen und seine legendäre G’lenkspitz, die er mit Vorliebe beim Torabschluss einsetzt. Leider hat diese seit längerem nicht mehr zum Erfolg geführt. Nebenbei gibt er gerne den Regisseur im Mittelfeld, der stets etwas Kritikwürdiges entdeckt und seine Nebenmänner in den A... tritt. Der Muck ist ein „Fußball-Verrückter“ und wenn es sein Körper zulässt, wird er wohl auch noch als 70-Jähiger dem Ball hinterher jagen.

7. Folge - Der Mario

Mario ist ein „Spätzünder“. In der Jugend hatte er noch andere Interessen und so übersprang er die Vollmannschaften und ging einfach direkt zur AH. Mit dem Tempo kann er sich meist gut identifizieren und räumt gerne in der Abwehr auf. Bemerkenswert ist sein Stellungsspiel, das er nahezu perfektioniert hat. Wahrscheinlich hat er bemerkt, dass er sich dadurch viele Wege sparen kann. Beim dem eher ruhigen Spieler hat man manchmal das Gefühl, dass er lieber die anderen spielen lässt, einen Ball zu fordern ist eher nicht sein Ding. Wenn er ihn dann doch mal zugeschoben bekommt gibt er ihn gerne wieder bei einem Nebenmann ab, anstatt selbst das Spiel nach vorne anzuschieben. Die gegnerische Spielfeldhälfte ist ihm eher fremd – man bedenke wie weit der Weg zurück ist! Beim Maibaumfest ist er als „Barmann“ bekannt, der gerne den Umsatz ankurbelt. Auch hier macht er keine Gefangenen…

6.Folge - Der Ewald

…ist unser Teilzeitfußballer. Ins Training kommt er fast immer, aber als Letzter (natürlich geschuldet dadurch, dass er oft erst spät Feierabend und einen langen Arbeitsweg hat). Bei Spielen ist er meistens dabei, hat jedoch die wenigsten Einsatzminuten. Der Grund dafür ist nicht der Mangel an Qualität sondern, dass er der „Methusalem“ der AH ist. Ewald spielt bereits seit gefühlten 80 Jahren Fußball, weiß worauf es ankommt und kennt alle Tricks und Gemeinheiten. Trotz seines Alters tanzt er noch so manchen Jungen aus und ist erst zufrieden, wenn er sein Tor im Trainingsspiel erzielt hat. Dort ist er unverzichtbar als Tore-Zähler – wenn er fehlt gehen die Spiele oft Unentschieden aus, wenn er da ist gewinnt meist seine Mannschaft. Beim Fachsimpeln zeigt er seine ganze Qualität und Ausdauer, gerne auch mal während des Spiels. Ewald ist ein lässiger, geselliger Typ, der die Philosophie der AH zu 100% verkörpert.

5.Folge - „Stefan F.“

Wortgewaltig, lautstark, rigoros. Das sind die wohl auffälligsten Merkmale im Spiel unseres Liberos. Stefan sortiert bereits seit der Jugend seine Verteidiger, und seitdem wir in der AH manchmal mit drei bis vier davon spielen, hat er noch mehr Spaß beim Kommandieren. Falls mal ein Gegner an einem seiner Untergebenen vorbeikommt, wird dieser nicht selten mit einer humorlosen Grätsche zurechtgewiesen. Ebenso hält er sich stets an seine 3 wichtigsten Fußballweisheiten: „Erst der Mann, dann der Ball.“, „der muas falla“ und „der derf do net vorbei“. Man muss auch erwähnen, dass er stets für einen gefährlichen Pass in die Spitze gut ist, genauso wie er gerne mal einen angreifenden Gegner ins leere laufen lässt. Sein gutes Spielverständnis und Stellungsspiel, gepaart mit sparsam dosierter Laufbereitschaft machen ihn zum idealen Ausputzer in der AH…

4. Folge - "Der Leo“

Wer hat’s erfunden? Also der Leo nicht, aber dafür macht er’s ganz gut. Ein sehr vielseitiger Spieler, kann alle Positionen spielen, die etwas mit Spielzerstörung zu tun haben. Der geradlinige Fußballer wird sogar hin- und wieder in seiner Heimat auf dem nördlichen Riesrand im Reserveteam gebraucht und wenn er dort spielt, läuft es meistens besser. Warum das so ist konnte mir bisher noch niemand erklären, doch die Statistik spricht klar für ihn. Der Mann der „100 Spitznamen“: Leo, Zeno, Vertikutierer, Lionell oder Wunderwaffe, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, hat jedoch eine starke Abneigung dagegen, Tore zu schießen. So versucht er es zwar in jedem Spiel, jedoch meist ohne Ausbeute. Woher soll er’s auch können, bekommt man doch als Fan vom 1.FC Köln nur wenig Anschauungsmaterial geliefert. Dieser Fetisch zeugt allerdings von seinem Mitgefühl mit Schwächeren und beweist auch seinen Sinn für Humor.

3. Folge - "Der Hansi"

Der Hansi ist einer unserer zahlreichen Zugezogenen und hat nie in der TSV-Ersten gespielt. Keine Ahnung, wo er das Kicken gelernt hat, jedoch muss es dort einen sehr kleinen Platz geben, wenn man von seinem Aktionsradius ausgeht. Jahrelang Einzelkämpfer als AH-Coach, organisiert er immer noch die Spiele und sucht unsere „Opfer“ aus. Als technisch gut ausgebildeter Spieler legt er es stets darauf an, mindestens einmal pro Partie eins auf die Socken zu bekommen. Aber wer einsteckt darf auch austeilen denkt er sich. Und wenn dann mal ein Gegner zu Boden geht hat er doch stets die passende Entschuldigung parat. („Du, tut mir leid aber ich bin halt nimmer schneller“). Seine Stärken sind Zuverlässigkeit und Geselligkeit. Ein Bierchen lässt er ungern stehen und für Späße aller Art ist Hansi stets zu haben. Immerhin musste er über 40 Lenze warten, um einmal gegen seinen Angstgegner zu gewinnen, was er im Anschluss daran aber auch eine Woche feierte…

 2. Folge - "Der Siggi“

Bereits in diversen Jugendmannschaften war Siggi bekannt für seine kämpferischen Qualitäten und sein elegant rustikales Zweikampfverhalten. Als defensiver Mittelfeldspieler war dies auch gefordert, und so verfeinerte er seine Spielweise im laufe der Jahre so sehr, dass es heutzutage nur selten auffällt, wenn er ein Foul begeht. Falls sich ein Schiedsrichter dann doch mal zu pfeifen traut, so kann weder er noch der gefoulte dem stets ruhigen und sichtlich reuigen Sünder nicht einmal böse sein. Seine große Stärke ist wohl die Laufbereitschaft, allerdings kann man nur schwer unterscheiden, ob er nun joggt oder sprintet. Siggi spielt stets „sein Spiel“ im Mittelfeld und wenn er sich nicht ausgelastet fühlt läuft er auch gerne mal zwischen den gegnerischen Verteidigern hin- und her, während diese sich den Ball zuschieben. Unersetzlich für die Mannschaft ist Siggi beim organisieren von Brotzeiten und Helfern für verschiedene Feste. Ein seit Jahren fester Bestandteil der AH, ohne den es nicht dasselbe wäre…

 1. Folge: "Der Engel"

Angefangen mit dem Fußballspielen hat der kleine Engel mit ca. 6 Jahren, selbstverständlich beim TSV Oettingen. Von dem Verein konnte er sich seitdem nicht mehr trennen. In der E-Jugend-Mannschaft gab er noch den Ausputzer, doch hat er sich im Verlauf seines Fußballerdaseins immer weiter nach vorne geschummelt. In der B- und A-Jugend als Passgeber direkt hiner den Spitzen, wollten ihn seine Vollmannschaftstrainer nur noch im Sturm einsetzen. Die Umstellung nun selbst die Tore zu erzielen viel ihm sehr schwer, was an den meisten Tagen auch heute noch zu spüren ist. Doch war er in den ersten Jahren stets bemüht möglichst überall aufzutauchen, was seine Torgefährlichkeit nicht gerade unterstützte. Diese Eigenschaft hat er im Laufe der letzten Jahre fast gänzlich abgelegt und böse Zungen behaupten, dass er den eigenen Strafraum nur aus Erzählungen kennt. Hauptsächlich zeigt er seine Stärken in der dritten Halbzeit, vor allem beim Fachsimpeln und wenns mal Freibier gibt. Doch damit ist er in der AH wohl gut aufgehoben...

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